Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 15.06.2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen EuroTrust-Consulting (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über Beratungsleistungen sowie die Bereitstellung des NIS2-Compliance-Portals. Entgegenstehende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
§ 2 Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrages sind Beratungsleistungen auf den Gebieten Informationssicherheit, Datenschutz, NIS2-Compliance, ISO-Zertifizierungsvorbereitung, Hinweisgeberschutz, sowie Software-as-a-Service (SaaS) in Form des NIS2-Compliance-Portals.
§ 3 Leistungen des Auftragnehmers
Art, Umfang und Durchführung der vereinbarten Leistungen ergeben sich aus dem individuellen Angebot oder der Auftragsbestätigung. Der Auftragnehmer ist in der Wahl der Mittel zur Leistungserbringung frei.
§ 4 Pflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber unterstützt den Auftragnehmer bei der Leistungserbringung. Er stellt insbesondere alle für die Leistung erforderlichen Unterlagen, Informationen und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer. Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zahlbar.
§ 6 NIS2-Portal (SaaS)
Bei Buchung des NIS2-Compliance-Portals stellt der Auftragnehmer dem Auftraggeber eine dedizierte Instanz zur Verfügung. Mindestlaufzeit 12 Monate, danach monatlich kündbar. Ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gem. Art. 28 DSGVO wird automatisiert bereitgestellt und ist Vertragsbestandteil.
§ 7 Verschwiegenheit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit zur Kenntnis gelangten vertraulichen Informationen vertraulich zu behandeln und nur zur Erfüllung des Vertrages zu verwenden.
§ 8 Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
§ 9 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Diese AGB stellen einen Mustervorschlag dar und sind vor Inbetriebnahme rechtlich zu prüfen.